Hallo meine Lieben,
heute ist wieder Montag und ich bin zurück von einem wunderschönen Wochenende in Hong Kong. Die Stadt ist sehr sympathisch, perfekt organisiert und vor allem hat man neben der Großstadt auch noch Strand und Berge. Die vielen Expats verstehe ich die sich dort niederlassen und nicht mehr nach Hause zurück wollen.
Manuel, ein alter Bekannter aus Österreich wohnt auch schon seit langem dort und war so nett mir die schönsten Seiten von Hong Kong zu zeigen (Also hier nochmal:DANKE).Zuerst aber einmal habe ich eine Bootsfahrt mit der Star Ferry nach Kowloon gemacht, den Walk of Stars beschritten, bei Starbucks meinen 100. Kaffee eingeworfen. Dann wieder zurück nach HK Island: Dort weiter nach Causeway Bay & Wanchai zum schauppen (= neues Wort für schauen & shoppen aber dabei nichts kaufen, gut oder!?).
Am Abend sind wir zuerst auf das Rooftop vom Lan Kwai Fong Hotel mit einem fantastischen Blick auf die Stadt, danach, in Begleitung freundlicher Schweizer Nachbarn, zum spanisch Essen. (ich kann kein chinesisches Essen mehr sehen) und weiter in die erste Bar. In der Wodkabar musste ich mir einen Pelzmantel anziehen weil die Bereich wo der Wodka verkauft wird ist eine Eishöhle - und das inmitten von Hong Kong. Natürlich noch abgestürzt im Club und am nächsten Tag weiter nach Stanley zum Mittagessen. Weiter mit Sightseeing auf „The Peak“, der Stadtberg von Hong Kong. Super Pizza eingeworfen und am Samstagabend meinem Körper nachgegeben der wohl die Strapazen des Sightseeings, Weggehens und Mangel an Nahrung (allgemein in den letzten Wochen) auch nicht mehr wegsteckt wie eine 17 Jährige.
Auf jeden Fall musste ich Sonntagabend wieder zurück nach Fuzhou (war auch OK weil zurück in mein Lieblingshotel). Im Flieger wieder Schweinegrippenalarm: Der Compadre neben mir und 2 vor mir haben gerotzt und gehustet wie nur geht, alle mit Maske auf. Ich schon die Augenbrauen hochgezogen und Warnungen per Augenkontakt ausgesprochen. Jedenfalls wurde in Fuzhou dann wieder das Flugzeug von 10 Ärzten gestürmt. 2 Reihen vor mir dann der erste Verdacht mit mehrmaligen Fiebermessen und „Opfervernahme“. Die Dame ist gerade noch rausgekommen. Dann die hustenden und rotzenden Freunde in der Nähe von mir -ich auf jeden Fall meine Hände zum Stoßgebet ausgerichtet. Aber alles OK. Jedenfalls wird man ja gefragt ob es einem eh gut geht und irgendwelche Symptome hat: Ich wollte schon den verstohlenen Hände-Wegweiser-Wink zu den Kollegen rundherum machen aber hab es mir verkniffen, da ich dann auch in die Quarantäne hätte müssen. Der Gedanken an diese kleine gemeine Geste lässt mich aber auch heute noch ziemlich lachen.
So, aber ich bin ja nicht gemein (ein bisschen vielleicht) sonder eigentlich recht nett.
Kommendes Wochenende wird erstmal entspannt und nicht viel angerissen. Mal sehen.
Ansonsten passieren gerade keine lustigen Geschichten – vielleicht bin ich es auch einfach schon gewöhnt und mich wundert nichts mehr was passiert - keine Ahnung.
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten
Alles Liebe,
Eure Sophie
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1 Kommentar:
kommst mal wieder? :)
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